Chronik

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Am 16 September 1743 brach nachts zwischen 10 und 11 Uhr Feuer aus, bei dem 34 bürgerliche Wohnhäuser und das Rathaus niederbrannten.

Sämtliche Schriften und Urkunden, die im Rathaus verwahrt waren, verbrannten.

Auch die Kuppel des Kirchturms wurde ein Raub der Flammen, wobei die Glocken schmolzen.

Hierfür wurde 1744 die 700kg schwere und älteste bestehende Glocke der Pfarrkirche, die sogenannte "Marienglocke", als Ersatz gegossen

 

Auf Drängen des Kgl. Bezirksamtes Parsberg konstituierte sich dann am 12 Dezember 1869 auch in Hohenfels eine Freiwillige Feuerwehr, die am 1 Mai 1870 Aufnahme in den Bayerischen Landesfeuerwehrverband fand. Erster Vorstand des neu gegründeten Vereins wurde der Postbote Johann Rauch, 1. Kommandant Simon Reicher.

Im Jahre 1874 kaufte der Markt Hohenfels die erste Saug- und Druckpumpe - S2 bei der Firma Braun - die auf einem Wagen mit Druckfedern montiert war und von vier Mann bedient werden musste.

antike Feuerwehr Fahne Hohenfels

Bereits im Jahre 1880 wurde die erste Vereinsfahne für die Feuerwehr Hohenfels angeschafft.

 

Diese Fahne war bei der Feuerwehr Hohenfels bis 1970 im Gebrauch.

 

Während des 2. Weltkrieges war die Fahne auf dem Dachboden des Gasthauses Taverne versteckt - und überlebte so den Krieg.

 

Im Jahre 1996 wurde die Fahne aufwendig restauriert. Es wurden keine Kosten gescheut um die Fahne wieder im ursprünglichen Glanz erscheinen zu lassen. Sie steht heute der Feuerwehr wieder zur Verfügung und wird bei besonderen Anlässen auch wieder benutzt.

 


Im Jahre 1900 schaffte die Gemeinde eine verbesserte Saug- Druckpumpe an. Man hatte zwar nun eine zeitgemäße Pumpe, konnte aber noch keine Menschenrettung aus großen Höhen durchführen. Aus diesem Grunde entschloß sich der Markt im Jahre 1914 eine fahrbare-zweiteilige Schiebeleiter anzuschaffen.

 

Diese Leiter existiert noch heute und wird im Schloßstadl (Zehentstadl) in Hohenfels aufbewahrt.  

 

Am 28 Juli 1924 wurde eine Sterbegeld-Versicherung für die Aktiven eingeführt - und im Jahre 1931 für alle Feuerwehrmitglieder beschlossen. Diese Sterbegeldversicherung wurde bis heute beibehalten.

 

1952 wurde das 80 jährige Gründungsfest der FFW Hohenfels begangen.

 

Am 20 August 1960 legte, nachdem Leistungsabzeichen bei der Feuerwehreingeführt wurden, die erste Gruppe der FFW Hohenfels die Leistungsprüfung Stufe I mit Erfolg ab. Bei dieser ersten Gruppe waren dabei: Michael Geitner, Rudolf Schardt, Fritz Hammer, Max Söllner, Anton Hammer, Anton Söllner.

 

 

erste Gruppe Leistungsabzeichen

Nachdem ein Feuerwehrhaus gebaut war, wurde dies am 4 August 1963 eingeweiht. Unter großer Teilnahme der Bevölkerung und der Vereine wurde das neue Domizil gesegnet und der Bestimmung übergeben. Die Feuerwehr hatte damit zum ersten Mal ein eigenes Domizil. Dieses Gebäude wurde über 20 Jahre genutzt.

 

Am 8 Februar 1966 wurde ein Fanfarenzug ins Leben gerufen. Dieser Fanfarenzug hatte bis 1971 Bestand und war auch noch beim 100jährigen Gründungsfest der Feuerwehr dabei. Wegen Nachwuchsmangel wurde der Fanfarenzug der FFW Hohenfels im Jahre 1971 aufgelöst.

 

 

 

 

 


Im Jahre 1968 gab es eine Serie mysteriöser Brände in Hohenfels diese Brandserie hielt die Feuerwehr und die Bevölkerung in Atem. 

 

1970 fand das 100jährige Gründungsfest mit Fahnenweihe statt. Patenverein war die FFW Großbissendorf.

 

Es war geplant, bei diesem Gründungsfest auch die Weihe des neuen TLF 16 durchzuführen, scheitert aber letztlich am Liefertermin und musste später nachgeholt werden.

 

Am 1 Januar 1973 wurde Hohenfels Stützpunktfeuerwehr.

 

Im Jahre 1982 ist die Einweihung des neu gebauten Feuerwehrgerätehauses. Beim Bau wurde von der Planung bis zum Bau vieles durch Eigenleistung erbracht.


 

Im Jahre 1983 wird ein gebrauchter Mannschaftswagen von der Feuerwehr angeschafft und umgebaut. Damit hat die Feuerwehr Hohenfels nun zwei Fahrzeuge, ein TLF 16 sowie den seit langem benötigten Mannschaftstransporter.

 

1988 wird im Gemeindegebiet der "Kleine Florianstag" eingeführt, der jedes Jahr zu Ehren der verstorbenen Feuerwehrmitglieder abgehalten wird. Daran beteiligen sich alle Wehren des Gemeindegebietes Hohenfels.

 

Im Jahre 1992 wird ein zusätzliches Fahrzeug für die FFW Hohenfels angeschafft. Das LF8 schwer schließt die Lücke, die bisher vor allem bei der technischen Hilfeleistung bestand.

 

 

Im Juli 1995 fand das 125jährige Gründungsfest der FFW Hohenfels statt.

Als Patenverein fungierte die FFW Großbissendorf. Dieses Gründungsfest war ein sehr gelungenes Vereinsjubiläum. Unter großer Beteiligung der Feuerwehren, der Ortsvereine und der Bevölkerung stellte die Feuerwehr eine gelungene Veranstaltung auf die Beine.

 



1999 wurde von den Vertretern der Jugendfeuerwehren der Landkreise Neumarkt, Regensburg, Schwandorf und Amberg der Schlauchmarathon abgehalten.

 

Hohenfels wurde von den Verantwortlichen als Ausgangspunkt für die lange Schlauchstrecke ausgewählt.

Die FFW Hohenfels war von Anfang an in die Planung eingebunden. Mit einem ungeheueren Arbeitsaufwand erledigt man alle gestellten Anforderungen und trägt damit zum Gelingen dieser Großveranstaltung bei.

 

Alle beteiligten Feuerwehren mit den Jugendlichen erbrachten eine erstaunliche Leistung und schaffen es ins Guiness Buch der Rekorde eingetragen zu werden.

 

 


 

Durch die gute Zusammenarbeit zwischen dem THW Weiden und der FFW Hohenfels, war es möglich, seit dem Jahre 2003 gemeinsame Jugendzeltlager auszurichten.

 

Im Jahre 2004 fand das Zeltlager in Hohenfels statt. Die Zeltstadt wurde auf der Bognerwiese in Hohenfels errichtet.

 

Es wurden Übungen und kameradschaftliche Veranstaltungen durchgeführt.

 

 

 

 

 


 

Nach einer Einsatzzeit von 35 Jahren wurde im Jahre 2006 die

Ersatzbeschaffung für das TLF 16 bei der Marktgemeinde Hohenfels beantragt und von der Marktgemeinde auch einstimmig beschlossen.

 

Das HLF wurde im Rahmen des "Kleinen Florianstages" am 15.04.07 gesegnet und der Bestimmung übergeben.


 

Vom 24. bis 26. Juli 2020 feiert die Freiwillige Feuerwehr Hohenfels ihr 150 jähriges Gründungsfest.