Am 18.06.2026 fand durch die Firma Rosenbauer eine umfassende Einweisung der Maschinisten das neue TLF 3000 ST statt. Im Rahmen der ganztägigen Schulung wurden sowohl die Fahrzeugtechnik als auch die umfangreiche Beladung detailliert vorgestellt und praktisch erprobt.
Besonderes Augenmerk lag auf der Bedienung der Pumpen- und Steuerungstechnik sowie auf den verschiedenen Möglichkeiten, das Fahrzeug auch bei einem Ausfall elektronischer oder pneumatischer Steuerungen manuell zu bedienen. Darüber hinaus wurden zahlreiche Einsatzszenarien durchgespielt, um die Maschinisten bestmöglich auf den Ernstfall vorzubereiten.
Im praktischen Teil wurde das TLF 3000 intensiv getestet. So erfolgte unter anderem die Wasserentnahme aus dem Forellenbach unter maximaler Pumpenleistung bei gleichzeitiger Wasserabgabe über den auf dem Fahrzeugdach montierten Wasserwerfer mit einer Leistung von bis zu 3.000 Litern pro Minute erprobt.
Ein besonderes Highlight stellte das technisch und fahrerisch anspruchsvolle „Pump-and-Roll“-Verfahren dar. Hierbei wird während der Fahrt kontinuierlich Löschwasser abgegeben. Selbst die Rückwärtsfahrt unter laufendem Löschbetrieb wurde trainiert und stellte hohe Anforderungen an den Maschinisten, der dabei das Fahrzeug lenkt, die Geschwindigkeit im vorgegebenen niedrigen Geschwindigkeitsbereich von 3 bis 5 km/h hält, den Wasserwerfer steuert und gleichzeitig den Pumpendruck überwacht.
Durch die zahlreichen Praxisübungen und Belastungstests konnte das neue Fahrzeug auf Herz und Nieren geprüft werden. Die Unterweisung vermittelte den Teilnehmern wertvolle Kenntnisse und sorgt für einen sicheren Umgang mit dem modernen Einsatzmittel.
Im Rahmen einer besonderen Ausbildungseinheit wurden unsere Einsatzkräfte in den Umgang mit verunglückten Hubschraubern der US Army durch die Feuerwehr des Truppenübungsplatzes eingewiesen.
Schwerpunkt der Schulung war das richtige Vorgehen bei einem Unfall oder Brand eines Helikopters sowie die besonderen Gefahren an einer Einsatzstelle.
Neben wichtigen Sicherheitsabständen wurden auch verschiedene Bedienelemente im Inneren des Hubschraubers erklärt, mit denen der Helikopter im Ernstfall abgeschaltet werden kann. Ziel der Ausbildung ist es, im Einsatzfall schnell, sicher und professionell handeln zu können.
Im September folgt anschließend eine größere Einsatzübung, bei der der Ernstfall realitätsnah geprobt wird.
Nach der Ankunft des neuen Tanklöschfahrzeugs TLF 3000 ST in Hohenfels wurde nun dessen feierliche Segnung begangen. Zahlreiche Ehrengäste, Feuerwehrkameradinnen und -kameraden sowie Vertreter vieler Vereine und Feuerwehren nahmen an der Veranstaltung teil.
Zu den Ehrengästen zählten unter anderem Landrat Martin Meier, Kreisbrandrat Jürgen Kohl, Kreisbrandinspektor Joachim Klein, Kreisbrandmeister Matthias Lehner sowie der Sprecher für Sport und Blaulicht im Bayerischen Landtag, Bernhard Heinisch. Auch die Ortswehren aus Markstetten, Raitenbuch und Großbissendorf, die US-Feuerwache sowie befreundete Feuerwehren aus Oberpfraundorf, Duggendorf und Undorf waren vertreten.
Besonders freute sich die Feuerwehr Hohenfels über den Besuch von vier Kameraden der Partnerfeuerwehr aus dem tschechischen Strasice, die der Einladung zur Fahrzeugsegnung gerne gefolgt waren. Gemeinsam wurde vorab ein abwechslungsreiches Programm gestaltet, darunter auch ein Besuch der US-Feuerwache am Truppenübungsplatz.
Am Abend versammelten sich alle Gäste am Marktplatz, bevor um 17:30 Uhr der Gottesdienst zum Gedenken an die verstorbenen Feuerwehrkameraden in der Kirche stattfand. Anschließend zog der Festzug, begleitet von der Kolping-Jugendblaskapelle Hohenfels, zum Feuerwehrhaus.
Dort begrüßte 1. Bürgermeister Christian Graf die Gäste, ehe Pfarrer Markus Lettner die feierliche Segnung des neuen TLF 3000 ST vornahm und Gottes Schutz für alle Einsatzfahrten spendete.
In ihren Grußworten würdigten die Ehrengäste die Bedeutung des Ehrenamts und die Investition in die Sicherheit der Bevölkerung. 1. Kommandant Carsten Mersch blickte auf die rund dreijährige Planungs- und Beschaffungsphase zurück und dankte allen Beteiligten für ihr großes Engagement. Symbolisch übergab Bürgermeister Christian Graf anschließend den Schlüssel des neuen Fahrzeugs an die Feuerwehr Hohenfels.
Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein mit Speisen und Getränken nutzten zahlreiche Besucher die Gelegenheit, das neue Tanklöschfahrzeug ausführlich zu besichtigen. Die Fahrzeugsegnung war ein rundum gelungener Tag für die Feuerwehr und die Marktgemeinde Hohenfels.
Fotos: Katharina Schlintl, Karl Metz, Martin Straka
Heute endete ein Kapitel, das uns über 34 Jahre begleitet hat: Um 13:00 Uhr wurde unser treues Löschfahrzeug LF 8 Schwer außer Dienst gestellt und ging letztmalig auf Status 6 – "Fahrzeug nicht einsatzbereit".
Über unzählige Einsätze, Sicherheitswachen, Übungen und den beliebten Rundfahrten am Sommernachtsfest hinweg war es ein treuer Begleiter. Viele Erinnerungen und prägende Momente sind eng mit diesem Fahrzeug verbunden.
Doch gleichzeitig begann ein neuer Abschnitt: Ebenfalls um 13:00 Uhr wurde unser neues Tanklöschfahrzeug TLF 3000 ST in Dienst gestellt und ging erstmals auf Status 2 – "Fahrzeug einsatzbereit auf Wache". Ab sofort kann es jederzeit alarmiert werden. Damit sind wir künftig noch besser aufgestellt, um schnell und effektiv Hilfe zu leisten.
Zum Abschied unseres LF 8 haben wir einige Bilder aus vergangenen Einsätzen zusammengestellt. Sie zeigen, wie sehr dieses Fahrzeug unsere Feuerwehr geprägt hat.
Wir sagen Danke für viele Jahre treuen Dienst und blicken mit Zuversicht in die Zukunft.
In Lupburg absolvierten sieben unserer Atemschutzgeräteträger eine praxisnahe Ausbildung im sogenannten Brandcontainer „Heiß“. Ziel dieser Ausbildung ist es, Einsatzkräfte unter möglichst realistischen Bedingungen auf Brandeinsätze vorzubereiten. Der Atemschutzeinsatz zählt zu den gefährlichsten Aufgaben der Feuerwehr, weshalb eine realitätsnahe Ausbildung als unerlässlich gilt.
Zum Einsatz kam ein mobiler Brandcontainer. Dieser ermöglicht eine sogenannte Heißausbildung direkt vor Ort, wodurch Feuerwehrkräfte mit ihrer eigenen Ausrüstung unter realistischen Bedingungen trainieren können.
Im Rahmen der Ausbildung wurden verschiedene Einsatzsituationen praktisch geübt. Dazu gehören unter anderem die Wärmegewöhnung, der Innenangriff zur Brandbekämpfung sowie die richtige Strahlrohrführung. Auch das Öffnen von Türen zu Brandräumen und das taktische Vorgehen im Trupp sind feste Bestandteile der Ausbildung.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Verständnis des Brandverlaufs sowie dem sicheren Zusammenspiel innerhalb des Trupps. Ergänzend werden wichtige Aspekte wie Einsatzstellenhygiene vermittelt.
Die Ausbildung im Brandcontainer ermöglicht es den Teilnehmern, Hitze, Rauch und eingeschränkte Sicht unter kontrollierten Bedingungen zu erleben. Solche Trainings gelten als wichtiger Bestandteil der Vorbereitung auf reale Einsätze, da sie Erfahrungen vermitteln, die in reinen Trockenübungen nicht dargestellt werden können.
Einen ganz besonderen Meilenstein durfte endlich gefeiert werden: die Abnahme und Überführung des neuen Tanklöschfahrzeuges TLF 3000 ST vom Hersteller Rosenbauer in Leonding (Oberösterreich).
Über mehrere Jahre hinweg wurde die Beschaffung dieses modernen Einsatzfahrzeuges von einem engagierten Gremium aus sieben Kameraden intensiv begleitet. Von der Auswahl des passenden Fahrzeugtyps über die detaillierte Konfiguration von Fahrgestell und Aufbau bis hin zur fachlichen Unterstützung der gemeindlichen Ausschreibung – zahlreiche Stunden an Planung, Abstimmung und Vorbereitung waren notwendig, um ein Fahrzeug zu realisieren, das exakt auf die Anforderungen der Feuerwehr Hohenfels zugeschnitten ist. Mit einem Investitionsvolumen von rund 650.000 Euro stellt das neue TLF 3000 ST die größte Anschaffungen in der Geschichte der Feuerwehr dar.
Bereits am 15. Januar 2026 machte sich eine Abordnung erstmals auf den Weg nach Leonding zur Rohbauabnahme. Hier konnte sich das Gremium einen ersten Eindruck vom entstehenden Fahrzeug verschaffen und wichtige Details vor Ort abstimmen.
Am 16. und 17. April folgte schließlich die entscheidende Reise zur Endabnahme. Dabei wurde das Fahrzeug bis ins kleinste Detail überprüft: Entspricht die Umsetzung den Vorgaben der Ausschreibung? Sind alle Ausrüstungsgegenstände vollständig vorhanden und sinnvoll verlastet? Lassen sich sämtliche Geräte schnell und sicher entnehmen und bedienen? Funktioniert alles wie vorgesehen? Besonderes Augenmerk lag darauf, dass die Beladung optimal an die Einsatzszenarien und die Nutzungshäufigkeit in Hohenfels angepasst wird.
Im Anschluss erhielten die Teilnehmer eine umfassende Einweisung und Schulung durch den Hersteller. Damit sind sie nun bestens vorbereitet, ihr Wissen an die gesamte Mannschaft – insbesondere an die Maschinisten – weiterzugeben.
Abschließender Höhepunkt war die offizielle symbolische Schlüsselübergabe, zu der auch Bürgermeister Christian Graf sowie Lukas Wieczorek vom Bauamt nach Oberösterreich angereist waren.
Die Überführung des neuen Fahrzeugs in seine Heimat wurde standesgemäß nach altem Brauch durch den 1. Kommandanten Carsten Mersch durchgeführt. Am Feuerwehrgerätehaus in Hohenfels warteten bereits gegen 18 Uhr zahlreiche Bürgerinnen und Bürger gespannt auf die Ankunft.
Für einen besonders eindrucksvollen Empfang sorgten die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr: Mit Bengalos und Rauchfackeln wurde ein Spalier gebildet, während die Feuerwehren aus Großbissendorf, Markstetten, Raitenbuch und dem Truppenübungsplatz gemeinsam mit den beiden bisherigen Fahrzeugen der Wehr ein beeindruckendes Fahrzeugspalier stellten. Begleitet wurde die Ankunft des neuen TLF von einem ohrenbetäubenden Konzert der Martinshörner – ein Moment, der allen Anwesenden noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Bis in die späten Abendstunden hinein wurde das neue Fahrzeug von zahlreichen Interessierten ausgiebig besichtigt und bestaunt.
Bereits am darauffolgenden Tag begann die Ausbildung am neuen TLF 3000 ST. In den kommenden zwei Wochen wird diese intensiv fortgeführt, um die Mannschaft optimal auf den Ernstfall vorzubereiten.
Die offizielle Indienststellung erfolgt bereits am 30. April, ab diesem Zeitpunkt wird das Fahrzeug fest in die Alarmierung integriert. Die feierliche Fahrzeugsegnung findet am 16. Mai im Anschluss an die Vorabendmesse am Feuerwehrgerätehaus statt.
Mit dem neuen TLF 3000 ST ist unsere Feuerwehr für zukünftige Brandeinsätze bestens gerüstet und setzt einen weiteren wichtigen Schritt für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger.
Aktuell ist die Feuerwehr Hohenfels im gesamten Ortsgebiet unterwegs, um die jährliche Hydrantenpflege durchzuführen.
Diese regelmäßige Wartung ist ein wichtiger Bestandteil, um die Einsatzbereitschaft jederzeit sicherzustellen.
Dabei werden alle Hydranten auf ihre Funktion überprüft, gespült und von Ablagerungen befreit. So wird gewährleistet, dass im Ernstfall schnell und zuverlässig Löschwasser zur Verfügung steht.
Mit der jährlichen Hydrantenpflege leistet die Feuerwehr einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit in der Gemeinde.
Im feierlichen Rahmen wurden Mitglieder der Feuerwehren Hohenfels, Raitenbuch, Markstetten und Großbissendorf für ihre langjährige Treue und ihren engagierten Dienst ausgezeichnet.
Geehrt wurden Kameradinnen und Kameraden für 25, 40 und 50 Jahre aktiven Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit.
Die Ehrungen fanden im Beisein der Feuerwehr Führungskräfte KBR Jürgen Kohl, KBI Joachim Klein und KBM Matthias Lehner statt. Auch Landrat Willibald Gailler sowie Bürgermeister Christian Graf würdigten in ihren Grußworten die besondere Bedeutung dieses Ehrenamts.
Für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden Andreas Metz, Anita Moser und Irene Pirzer ausgezeichnet.
Auf 40 Jahre Engagement können Gert Fuchs und Stefan Wirth zurückblicken.
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Um 11:07 wurden die Feuerwehren Hohenfels, Großbissendorf, Raitenbuch und die US Feuerwache zu einen PKW in Vollbrand vor einer Garage nach Großbissendorf alarmiert.
Zwei Trupps unter Atemschutz löschten den brennenden PKW.
Das anliegende Wohnhaus sowie Nachbarn wurden glücklicherweise nicht beschädigt oder verletzt. Nach gut einer Stunde konnten wir wieder einrücken.
Im Rahmen der Ausbildung in technischer Hilfeleistung wurde das sichere Unterbauen und Abstützen von verunfallten Fahrzeugen geübt.
Dabei kam erstmals das neue StabFast-System beprobt.
Ziel der Ausbildung war es, den sicheren Umgang mit dem neuen System zu trainieren, Einsatzabläufe zu optimieren und die Eigensicherung der Einsatzkräfte weiter zu erhöhen.
Am Samstagmittag kam es gegen 12:45 Uhr auf der Staatsstraße 2234 zwischen Hörmannsdorf und Großbissendorf zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 16-jähriger Mopedfahrer verlor in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Pkw. Anschließend prallte er gegen die Leitplanke.
Der Jugendliche wurde schwer verletzt, vor Ort durch Rettungskräfte versorgt und mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. An dem beteiligten Pkw entstand Sachschaden im vierstelligen Bereich, das Moped erlitt einen Totalschaden. Auch die Leitplanke wurde beschädigt.
Die Staatsstraße war für die Unfallaufnahme über eine Stunde komplett gesperrt. Im Einsatz befanden sich die Feuerwehren Hohenfels, Großbissendorf sowie die Feuerwehr des Truppenübungsplatzes.
Am frühen Morgen des 22.08.2025, gegen 0:08 Uhr, kam es auf der NM 33 zwischen Stetten und Raitenbuch zu einem Verkehrsunfall. Ein Motorrad kollidierte dabei mit einem Reh.
Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst bei der Versorgung der verletzten Person und übernahm die Ausleuchtung der Einsatzstelle. Im Anschluss wurde mithilfe einer Wärmebildkamera versucht, das verletzte Tier im angrenzenden Bereich aufzufinden.
Am Sonntagabend, den 10.08.2025, kam es in Nassenau (Gemeindebereich Kallmünz) zu einem Brand in einem landwirtschaftlichen Anwesen.
Während Arbeiten in einer Halle geriet ein Heuförderband in Brand.
Ein anwesender Landwirt konnte den Brand bis zum Eintreffen der Feuerwehr bereits weitgehend unter Kontrolle bringen. Die Feuerwehren löschten verbliebene Glutnester und führten Belüftungsmaßnahmen durch.
In der betroffenen Halle befanden sich neben gelagertem Heu auch elf Kälber. Im angrenzenden Stall standen rund 60 Rinder. Alle Tiere blieben unversehrt.
Insgesamt waren acht Feuerwehren mit 129 Einsatzkräften vor Ort.
Verletzt wurde niemand. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Ein bedeutender Schritt auf dem Weg zu unserem neuen Fahrzeug ist geschafft: Ein Großteil der Beladung ist bereits im Feuerwehrhaus eingetroffen. In den nächsten Wochen wird diese nun nach Österreich zum Aufbauhersteller überführt, wo sie in das neue Fahrzeug integriert wird – ein weiterer Meilenstein, der uns der Indienststellung spürbar näherbringt.
Gegen 23:00 Uhr wurde Gasgeruch in der Asamstraße festgestellt.
Gemeinsam mit der US Feuerwache wurde die Gefährdungslage erkundet.
Da unser treues LF 8 im kommenden Jahr durch ein modernes TLF 3000 in Staffelbesatzung ersetzt wird, haben nun die ersten sichtbaren Vorbereitungsmaßnahmen begonnen.
Im Zuge der Umrüstung wurden bereits die Funkgeräte aus dem aktuellen Fahrzeug ausgebaut. Nach technischer Überprüfung durch den Hersteller werden sie direkt weiter ins Rosenbauer-Werk nach Leonding (Oberösterreich) überführt. Dort erfolgt der Einbau in unser neues TLF 3000.
So kann nicht nur auf den kostenintensiven Neukauf verzichtet werden – auch das noch keine zehn Jahre alte Funkgerät bleibt im Einsatz. Dadurch werden Ressourcen geschont, die Umwelt entlastet und zugleich Steuergelder sinnvoll eingespart.
Ein schönes Detail: Ein Stück unseres alten LF 8 fährt so künftig dauerhaft im neuen Fahrzeug mit – und verbindet damit Tradition und Technik auf besondere Weise miteinander.
Am Sonntag, während des Hohenfelser Bürgerfests, wurde die Feuerwehr Hohenfels und die Drehleiter der US Feuerwache vom Rettungsdienst zur Tragehilfe nachgefordert.
Die Feuerwehren Hohenfels und Großbissendorf wurden am 05.07.25 zu einem Motorradunfall in der, bei Bikern beliebten, Serpentinenstrecke, alarmiert. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Hohenfels übernahmen die Erstversorgung des verunfallten Fahrers bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.
Gemeinsam sperrten die Kameradinnen und Kameraden beider Wehren die Strecke zwischen Großbissendorf und Tor 5 in beide Fahrtrichtungen vollständig für den Verkehr.
Auslaufende Betriebsstoffe wurden mit Bindemittel aufgenommen und fachgerecht abgestreut. Der zuständige Straßenbaulastträger wurde verständigt und mit dem Aufstellen einer entsprechenden Warnbeschilderung („Ölspur“) beauftragt.
Nach einer Verpuffung musste die Feuerwehr Hohenfels kurzzeitig eingreifen um das Feuer einzudämmen .
Am Donnerstag, den 19. Juni 2025, Fronleichnam, fand unser traditionelles Sommernachtsfest statt – bei bestem Wetter und mit zahlreichen Besuchern. Während des laufenden Festbetriebs und der beliebten Rundfahrten für Kinder mit unserem LF 8, wurden wir gegen 15:30 Uhr zu einem Einsatz alarmiert.
Im Bereich See und Mausheim wurde eine vermisste Person gemeldet. Aufgrund der unklaren Lage und eines gleichzeitig brennenden Fahrzeugs im Waldbereich wurde die Alarmstufe auf B3 erhöht. Neben uns wurden auch die Feuerwehren aus Parsberg, Hemau und Seubersdorf zur Unterstützung der Wehren aus See, Mausheim, Lupburg und Beratzhausen hinzugezogen.
Noch während unserer Anfahrt kam die Entwarnung: Die Situation vor Ort war unter Kontrolle, unsere Unterstützung wurde nicht mehr benötigt. So konnten wir die Einsatzfahrt abbrechen und zum Sommernachtsfest zurückkehren.
Die Freude war groß – besonders bei den Kindern, für die die Rundfahrten fortgesetzt wurden. Der restliche Tag verlief friedlich und wurde gemeinsam in geselliger Runde gefeiert.
Foto: FF Mausheim
Am Samstagabend, wurden wir gegen 20:30 Uhr zu einer Ölspur auf der Straße von Haarziegelhütte Richtung Holzheim alarmiert.
Die betroffene Fahrbahn wurde auf einer Länge von mehreren hundert Metern mit Bindemittel abgestreut und gesichert, um eine Gefährdung für den Verkehr zu verhindern. Nach abschließender Reinigung konnte die Straße nach gut einer Stunde wieder freigegeben werden.
Am 31.05.2025 fand erneut das Schlauchkuppelturnier der Feuerwehren aus der Marktgemeinde Hohenfels statt. Nachdem es 2024 witterungsbedingt sprichwörtlich ins Wasser gefallen war, waren diesmal nochmal die Kameradinnen und Kameraden aus Markstetten als Ausrichter dieses Turnieres an der Reihe. Unter den insgesamt 10 Teams waren auch eine Damen- und eine Herrenmannschaft der FFW Hohenfels dabei. Weitere 2 Mannschaften kamen aus Raitenbuch, 3 aus Großbissendorf und nochmal 3 aus Markstetten selbst.
Unter den wachsamen Augen der beiden Schiedsrichter, dem ehemaligen Kreisbrandmeister Georg Stiegler und dem 1. Kommandanten der Feuerwehr Hohenfels Carsten Mersch, zeigten alle Teilnehmer ihr Können. In drei Durchgängen hintereinander mussten 4 Saugschläuche gekuppelt, Ventil- und Halteleine angelegt und die Saugleitung an die Tragkraftspritze angeschlossen werden.
Da bei allen Mannschaften die Abläufe und Handgriffe gut gesessen haben, kann man im Grunde sagen, dass durch die Übungen im Vorfeld niemand verloren hat, sondern alle davon profitierten.
Dennoch gab es natürlich Unterschiede bei den Zeiten und man durfte schließlich sowohl bei den Damen als auch bei den Herren jeweils einer Mannschaft aus Markstetten zum Sieg bei diesem Turnier gratulieren.
Für die Pflege der Freundschaft und Kameradschaft aller vier Ortswehren untereinander war dieses Ereignis für alle sicher ein Gewinn.
Zudem war dieser Anlass für die Feuerwehr Markstetten eine hervorragende Gelegenheit, ihre neue Tragkraftspritze nun offiziell in Betrieb zu stellen. Der 1. Vorstand Christian Graw eröffnete mit seiner Ansprache die Zeremonie, bevor Pfarrer Markus Lettner die Segnung des neuen Geräts vornahm und der 1. Bürgermeister Christian Graf den Aktiven aus Markstetten alles Gute damit wünschte.
Die vom 1. Kommandanten Daniel Kleindienst anschließend noch durchgeführte Siegerehrung beendete den offiziellen Teil dieses Tages, doch man verbrachte noch einige schöne Stunden zusammen beim Spielplatz in Markstetten. Wir sagen nochmal vielen Dank für die Organisation von diesem Event.
Wir gratulieren herzlich unseren Kameradinnen und unserem Kameraden Alexandru Nitu, Sarah Zepke und Silke Ertl zur erfolgreich abgeschlossenen Modularen Truppausbildung (MTA).
Nach mehreren Wochen intensiver Ausbildung und praktischer Übungen konnten alle drei die Prüfung mit Erfolg abschließen und sind nun bestens vorbereitet für ihre zukünftigen Aufgaben im aktiven Feuerwehrdienst.
Wir sind stolz auf euer Engagement und freuen uns, euch weiterhin in unseren Reihen zu haben!
Die Freiwillige Feuerwehr Hohenfels wurde am Sonntagmorgen zu einem gemeldeten Kleinbrand in einem Waldstück bei Hitzendorf alarmiert.
Noch vor der Ankunft an der Einsatzstelle wurden wir durch die Leitstelle wieder abbestellt, da ein Eingreifen unsererseits nicht mehr erforderlich war.
Nach ersten Informationen handelte es sich um ein illegales Feuer, das auf einem Grundstück im Wald entfacht worden war. Unbekannte Personen hatten bereits am Vorabend im Wald ein Lagerfeuer entzündet. Das Feuer wurde durch die FFW Raitenbuch gelöscht, sodass kein weiterer Einsatz unsererseits notwendig war.
Foto: FFW Raitenbuch
